Zwei Projekte, die bleiben dürfen

Manche Arbeiten sind mehr als „Ausbau“: Sie bewahren Atmosphäre, Geschichte und Würde eines Ortes. Wir zeigen zwei Beispiele aus dem Allgäu – einmal rund um historische Sitzmöbel in einer Kapelle, einmal als Beitrag zu einem neuen Kolumbarium.

Kapelle Thal (Nesselwang):
Bestehendes erhalten – mit Respekt vor dem Original

Die Kapelle Thal – Kreuzerhöhung wurde 1869 neugotisch erbaut und am 06.11.1869 eingeweiht.
Ein besonders bemerkenswerter Punkt:
Die neugotische Ausstattung wurde 1943 entfernt – ausgenommen die Bänke.

Genau solche Details machen deutlich, wie wichtig es ist, bei Eingriffen nicht „neu zu erfinden“, sondern vorhandene Substanz stimmig zu bewahren.

Unser Anspruch bei Arbeiten in sakralen Räumen:

  • Proportionen, Linienführung und Bestand respektieren
  • Reparaturen so ausführen, dass sie nicht auffallen, aber lange halten
  • Oberflächen passend zum Raum (nicht „möbelhaft modern“, sondern authentisch)

Friedhofskapelle Pfronten:
Urnenregal als Kolumbarium – sinnvoll, würdevoll, klar gestaltet

Für die Kapelle am Friedhof in Pfronten ist die Einrichtung eines Kolumbariums mit Platz für 42 Urnen vorgesehen.
Ziel ist der langfristige Erhalt der Kapelle; zugleich soll sie weiterhin als Raum für Zusammenkünfte (z. B. Trauerfeiern) nutzbar bleiben.

Bei einem Urnenregal zählt jedes Detail: ruhige Gliederung, saubere Fugen, gut lesbare Ordnung – und Materialien, die dem Ort gerecht werden.

Urnenregal in der Friedhofskapelle in Pfronten.

Was wir in solchen Projekten leisten

  • Bestandsaufnahme & Abstimmung (Kirchengemeinde/Träger, Nutzung, Anforderungen)
  • Entwurfslogik mit ruhiger Anmutung (Maß, Raster, Proportion)
  • Fertigung & Montage mit Fokus auf Langlebigkeit, Pflege und Stabilität
  • Auf Wunsch: Muster/Materialvorschläge und Varianten zur Entscheidung